Lumora Motion Online

Lumora Motion – Bedienungsanleitung

Lumora Motion – Bedienungsanleitung

Ihre Bilder. In Bewegung. Lumora Motion ist ein Produkt von ortegamedia & style.

1. Willkommen

Lumora Motion macht aus Ihren Fotos und Videos einen Film. Sie legen die Dateien in einen Ordner, wählen Titel, Musik und Ablauf und exportieren ein MP4-Video. Das Video läuft auf Fernseher, Computer, Handy und in sozialen Netzwerken.

Es gibt eine einzige Fassung. Die Design-Vorlagen, die 18 zusätzlichen Übergänge, die zehn Text-Animationen, der UHD-Export und der Lumora-Import gehören dazu – nichts muss nachgekauft werden. Ohne Lizenz läuft Lumora Motion als Testversion: Sie sehen und probieren alles, der exportierte Film trägt ein Wasserzeichen (Kapitel 7).

Die Versionsnummer der App steht in der Fusszeile des Fensters, zum Beispiel «Lumora Motion v1.1.0». Sie brauchen diese Nummer bei Fragen an den Support.

Die Sprache der App wählen Sie über die kleinen Fahnen: auf der Startmaske unten, bei offenem Projekt oben in der Kopfzeile links neben «Neu». Die Wahl bleibt bis zur nächsten Änderung erhalten.

2. Erste Schritte

Startmaske

Nach dem Start steht die Startmaske vor Ihnen: das Lumora-Motion-Zeichen, zwei Knöpfe und das Klappmenü Zuletzt geöffnet ▾. Darin stehen die acht zuletzt benutzten Projekte mit Projektnamen und Ordner; ein Klick öffnet eines davon. Projekte, deren Datei nicht mehr da ist, verschwinden von selbst aus der Liste.

  • Projektordner wählen … legt ein neues Projekt an oder öffnet einen bestehenden Ordner.
  • Projekt öffnen … öffnet eine Datei projekt.lumo direkt.

War im gewählten Ordner noch kein Projekt, fragt die App nach dem Projektnamen. Der Ordnername steht als Vorschlag im Feld; ohne Namen geht es nicht weiter. Der Name steht später in der Kopfzeile des Arbeitsbereichs und schlägt den Dateinamen des Films vor.

Der Knopf Neu oben rechts legt ein offenes Projekt weg (es wird vorher gespeichert) und führt zurück auf die Startmaske. Beim nächsten Start sehen Sie immer zuerst die Startmaske, nie das letzte Projekt.

Projektordner

Ein Projekt ist ein Ordner. Alles, was zum Film gehört, liegt darin. Die App verändert Ihre Originale nie.

  1. Starten Sie Lumora Motion und wählen Sie «Projektordner wählen …». Legen Sie einen neuen Ordner an, zum Beispiel «Ferien 2026», und geben Sie den Projektnamen ein.
  2. Kopieren Sie Fotos und Videos in den Unterordner Eingang. Die App erkennt neue Dateien von selbst (Watchfolder). Dateien, die Sie direkt in den Projektordner legen, findet sie ebenfalls.
  3. Alternativ klicken Sie links auf «Dateien hochladen» und wählen die Dateien im Dialog aus, oder Sie ziehen sie aus dem Finder bzw. Explorer ins Fenster. Sie werden in den Eingang kopiert.

Der Ordner hat vier Fächer:

| Ordner | Inhalt | |---|---| | Eingang | Ihre Fotos, Videos und Musikdateien (Watchfolder) | | Export | der fertige Film als MP4 | | Elemente | Logos, Zier-Elemente und hochgeladene Bilder | | Projekt | die Projektdatei projekt.lumo |

Dazu kommt der versteckte Ordner .lumora-motion mit den Arbeitsdaten (Kacheln, Vorschauen, Zwischendateien). Löschen Sie ihn getrost – die App legt ihn neu an.

Ein Projekt aus einer früheren Version wird beim ersten Öffnen einmalig in diese Struktur umgestellt. Die App sagt Ihnen danach, was sie verschoben hat; Ihre Einstellungen bleiben unverändert.

Unterstützte Formate: JPG, PNG, HEIC (iPhone), MOV und MP4.

Automatisch

Der Knopf «Automatisch» setzt alle Einstellungen auf einmal. Wählen Sie eine der vier Varianten:

  • Erinnerung: ruhige Bilder, weiche Überblendungen, für Familie, Rückblick und Jubiläum.
  • Aftermovie: schnelle Schnitte, starke Bewegung, für Event, Sport und Party.
  • Social: Hochformat 9:16, kurze Standzeiten, für Reels, TikTok und Shorts.
  • Präsentation: klare Standbilder, dezente Übergänge, für Vortrag und Beamer.

Jede Einstellung können Sie danach von Hand ändern. Haben Sie die Timeline schon von Hand sortiert, fragt die App, ob die Automatik neu sortieren soll. Start- und Schlusstafel bekommen zugleich die passende Design-Vorlage: Erinnerung → Familie, Aftermovie → Modern, Social → Reise, Präsentation → Präsentation.

Projekt speichern und öffnen

  • Speichern: Knopf «Speichern» in der Kopfzeile, Menü «Projekt speichern» oder Cmd+S (Mac) bzw. Ctrl+S (Windows). Die App legt die Datei projekt.lumo im Unterordner Projekt ab.
  • Öffnen: Knopf «Öffnen», Menü «Projekt öffnen …» oder Doppelklick auf projekt.lumo im Finder bzw. Explorer.
  • Weitere Dateien kommen später einfach in den Eingang. Sie hängen sich hinten an die Timeline an.
  • Rückgängig und Wiederherstellen: die beiden Pfeile in der Werkzeugleiste über der Zeitachse, Cmd+Z und Cmd+Shift+Z (Windows: Ctrl+Z und Ctrl+Shift+Z). Der Verlauf hält 60 Schritte; ein getipptes Wort gilt als ein Schritt. Ein Projektwechsel leert ihn.

3. Die Arbeitsfläche

Mit einem offenen Projekt arbeiten Sie in einer einzigen Ansicht. Es gibt kein Umschalten und keine geteilte Ansicht mehr. Die Fläche hat drei Spalten:

  • Links alles, was zum ganzen Projekt gehört: Format, «Automatisch», «Exportieren», «Dateien hochladen», «Dateien von LUMORA laden» und zuunterst die Mediathek.
  • In der Mitte die Vorschau, darunter die Werkzeugleiste und die Zeitachse mit Filmstreifen und Spuren (Kapitel 4).
  • Rechts die Blöcke «Starttafel», «Schlusstafel», «Ablauf», «Musik», «Logo» und «Text» und darunter der Inspektor mit den Einstellungen des gewählten Elements.

Die Blöcke öffnen sich per Klick auf den Titel; es ist immer nur einer offen. Die Blockliste bleibt oben stehen, der Inspektor darunter hat seine eigene Bildlaufleiste. In der Kopfzeile stehen links die Sprachfahnen und rechts Neu, Öffnen und Speichern; über dem Arbeitsbereich links der Projektname und rechts «Manual» (diese Anleitung).

Die folgenden Abschnitte beschreiben die Blöcke der Reihe nach.

Format

Links oben wählen Sie das Format:

  • 16:9 Querformat – 1920 × 1080, für Fernseher, Beamer und YouTube.
  • 9:16 Hochformat – 1080 × 1920, für Reels, TikTok und Shorts.

Die aktive Zeile ist markiert. Neue Projekte starten mit 16:9.

Starttafel

Die Starttafel ist der Vorspann des Films. Rechts im Blocktitel stehen die Dauer in Sekunden und der Schalter Ein/Aus. Ausgeschaltet beginnt der Film direkt mit dem ersten Foto.

  1. Geben Sie den Titel ein, optional einen Untertitel (zum Beispiel Datum, Ort).
  2. Wählen Sie «Schrift» und «Schrift Untertitel». Mitgelieferte Schriften und Systemschriften stehen zur Wahl.
  3. Stellen Sie «Grösse» und «Grösse Untertitel» mit dem Regler ein.
  4. Wählen Sie die «Schriftfarbe»: Weiss, Anthrazit, Petrol oder eine eigene Farbe.
  5. Setzen Sie die «Textposition» im Raster (oben, Mitte, unten × links, Mitte, rechts) oder ziehen Sie den Text in der Vorschau an die gewünschte Stelle.
  6. Wählen Sie den Hintergrund: «Foto» (ein Bild aus dem Projekt oder eine hochgeladene Datei) oder «Farbe». Bei «Foto» drehen Sie das Bild mit «Links drehen» / «Rechts drehen» in 90°-Schritten – die Drehung wirkt in Vorschau und Export.
  7. Setzen Sie unter «Logo / Element» ein Bild auf die Tafel, zum Beispiel ein Logo: «Bild wählen …» (PNG mit Transparenz oder JPG; die App legt eine Kopie im Unterordner «Elemente» ab). Danach stellen Sie die «Grösse» als Prozent der Tafelbreite ein (5–60 %, Standard 20 %), die «Position» im Raster oder durch Ziehen in der Vorschau und die «Deckkraft» (10–100 %). «Bild wechseln» tauscht die Datei, «Entfernen» nimmt das Element weg. Das Element liegt über dem Hintergrund und unter dem Text und blendet zusammen mit dem Text ein – in Vorschau und Export, im Quer- wie im Hochformat.
  8. Zuoberst steht die Zeile Vorlage mit sechs Kacheln: Klassisch, Modern, Elegant, Familie, Präsentation, Reise. Ein Klick übernimmt Farben, Schriftpaar, Grössen, Position, Plakette und ein Zier-Element (Zierlinie, Balken, Rahmen, Schnörkel, Winkel, Kompass) – danach ist alles frei änderbar; die gewählte Kachel bleibt markiert, «Zurücksetzen auf Vorlage» holt die Vorlage zurück.

Die Vorschau in der Mitte zeigt die Tafel genau so, wie sie im Film erscheint: Sobald Sie den Block «Starttafel» öffnen, springt der Player auf die Tafel.

Schlusstafel

Die Schlusstafel funktioniert gleich wie die Starttafel. Schalten Sie sie mit dem Schalter im Blocktitel ein. Zusätzlich gibt es «Schwarz danach»: die Zeit in Sekunden, die der Film nach der Tafel schwarz bleibt. 0 bedeutet harter Schluss.

Ablauf

  • Foto-Dauer: sichtbare Standzeit je Foto. Übergänge werden dazugerechnet.
  • Übergang: Harter Schnitt, Überblenden, Schwarzblende, Weissblende, Unscharf überblenden, Weiches Wischen, Wischen, Schieben, Überdecken oder Zoom. Daneben die Übergangsdauer in Sekunden (0.1–5 s); sie gilt für alle Übergänge, die keine eigene Dauer haben. Tragen Übergänge in der Timeline eine eigene Dauer, steht das als Hinweis darunter. Darunter stehen die 18 zusätzlichen Übergänge (Kapitel 4, «Übergänge»). Ohne Lizenz sind sie ausgegraut, mit dem Hinweis «In der Vollversion enthalten – auf vrf.ch kaufen». Ist in einem Projekt ein solcher Übergang gewählt, den diese Installation nicht freigeschaltet hat, wird «Überblenden» verwendet – ein Hinweis unter der Auswahl sagt es.
  • Bilder: «Einpassen (ganzes Bild)» zeigt das ganze Bild; wo es den Rahmen nicht füllt, liegt der Hintergrund (nächster Punkt). «Füllen (Beschnitt)» füllt das Format und schneidet Ränder ab.
  • Hintergrund bei Einpassen: «Farbe» (Standard Schwarz, Farbwähler mit Schwarz, Anthrazit, Petrol, Weiss oder freier Farbe) oder «Unscharf» (das Bild selbst unscharf hinter dem Bild, wie früher). Gilt für alle Fotos und Videos in «Einpassen»; je Kachel in der Timeline überschreibbar (Kapitel 4).
  • Bewegung: Ken-Burns-Effekt auf Fotos, nie auf Videos. Stufen Aus, Leicht, Mittel, Stark. Je Foto in der Timeline überschreibbar.
  • Clip-Regel: Länge, auf die Videos bei der Automatik gekürzt werden.

Musik

  1. Klicken Sie auf «Musik wählen» und wählen Sie eine Datei (MP3, M4A oder WAV).
  2. Mit «Weitere Musik» hängen Sie weitere Stücke an. Die Reihenfolge ändern Sie mit «Nach oben» und «Nach unten». «Aus der Liste entfernen» löscht ein Stück aus der Liste, nicht vom Computer.
  3. Pegel regelt die Lautstärke in dB. Fade In und Fade Out blenden die Musik in Sekunden ein und aus – das ist der Standard für alle Stücke; Crossfade ist die Überlappung, mit der ein weiteres Stück ans vorherige anschliesst. Jedes Stück lässt sich ausklappen (Pfeil links): Beginn im Film, Länge, eigene Fade In/Out und Crossfade zum Vorgänger. Dieselben Werte ziehen Sie in der Timeline direkt an der Musikspur (Kapitel 4).
  4. Musik wiederholen, wenn zu kurz: Die Musik läuft im Loop, bis der Film endet.
  5. Clip-Ton: «Clip-Ton behalten», «Clip-Ton, Musik absenken» oder «Clips stumm».

Ist die Musik kürzer als der Film und der Loop aus, zeigt die App einen Hinweis. Sie können dann die Wiederholung einschalten oder weitere Musik anhängen.

Logo über die Slideshow

Der Block Logo legt ein Bild über den ganzen Film – über alle Fotos, Videos, Übergänge und Tafeln. Typisch ist ein Firmenlogo unten rechts, aber auch ein Hinweis oder eine Grafik, die nur über einigen Folien liegt.

  1. Klicken Sie auf «Logo hinzufügen …» und wählen Sie eine PNG-Datei mit Transparenz (oder ein JPG). Die App legt eine Kopie im Unterordner «Elemente» ab. Das Logo erscheint sofort in der Vorschau rechts, unten rechts, 15 % breit.
  2. Grösse: Breite in Prozent der Filmbreite (5–60 %). Das gilt auch im Hochformat.
  3. Position: Wählen Sie ein Feld im 9-Raster oder ziehen Sie das Logo in der Vorschau an die gewünschte Stelle. «auf Raster zurücksetzen» stellt das Feld wieder her.
  4. Deckkraft: 10–100 %.
  5. Bereich: «Ganze Slideshow» zeigt das Logo vom ersten bis zum letzten Bild, auch über dem Schwarz am Ende. «Abschnitt» zeigt es nur zwischen Von und Bis (Minuten:Sekunden, zum Beispiel 0:12.5). Denselben Abschnitt ziehen Sie in der Timeline als Balken (Kapitel 4).
  6. Einblenden / Ausblenden: Sekunden, in denen das Logo am Anfang und am Ende des Bereichs weich erscheint und verschwindet (Standard 0.5 s, 0 = sofort).
  7. Der Schalter rechts im Eintrag schaltet die Ebene aus, ohne sie zu löschen. «Bild wechseln» tauscht die Datei, Lage und Bereich bleiben. «Entfernen» nimmt die Ebene heraus – unten erscheint «… entfernt» mit Rückgängig (8 Sekunden).

Mehrere Ebenen sind möglich, zum Beispiel ein Logo über alles und eine Hinweis-Grafik über Folie 3 bis 5. Die untere Ebene in der Liste liegt zuoberst. Vorschau und Export zeigen die Ebenen gleich; ein Wasserzeichen der Testversion liegt darüber.

Text über die Slideshow

Der Block Text legt einen Titel mit Untertitel als Ebene über den Film – wie das Logo über alle Fotos, Videos, Übergänge und Tafeln, zusätzlich über die Logo-Ebenen. Das ist etwas anderes als eine Texttafel: Die Texttafel ist eine eigene Folie im Ablauf, die Text-Ebene liegt über dem laufenden Bild.

  1. Klicken Sie auf «Text hinzufügen …». Eine Ebene «Neuer Text» erscheint unten mittig und ist in der Vorschau rechts sofort sichtbar.
  2. Titel und Untertitel: Text eintippen. Schrift: die mitgelieferten Schriften oder eine Systemschrift. Grösse Titel und Grösse Untertitel als Zahl oder Schieber. Schriftfarbe mit Schnellwahl Weiss, Anthrazit, Petrol oder freier Farbe. Die Zeile Vorlage übernimmt Schrift, Farben, Position und Plakette einer Design-Vorlage auf die Text-Ebene (Grössen etwas kleiner als auf Tafeln); danach frei änderbar, «Zurücksetzen auf Vorlage» holt sie zurück.
  3. Plakette: Der Schalter legt eine Farbfläche hinter den Text – mit eigener Farbe und Deckkraft (die Deckkraft gilt nur für die Fläche, der Text bleibt voll sichtbar). Gut lesbar auf unruhigen Fotos.
  4. Position: 9-Raster oder Ziehen des Texts in der Vorschau. Deckkraft der ganzen Ebene: 10–100 %.
  5. Bereich, Einblenden und Ausblenden wie beim Logo: ganze Slideshow oder Abschnitt Von/Bis, Fades in Sekunden.
  6. Schalter aus = Ebene bleibt, wird aber nicht gezeigt. «Entfernen» mit Rückgängig (8 Sekunden).
  7. Animation: Kacheln «Ohne Animation» und zehn Vorlagen – Bildunterschrift (von unten), Titel im Bild (Skalieren), Datum/Ort (von links), Zitat mit Plakette (Plakette wächst, Text danach), Kapitel (Zeilen nacheinander), Schreibmaschine (Zeichen für Zeichen), Wischen-Enthüllen, Untertitel-Band (Balken fährt ein), Einblenden weich, Ecke unten rechts. Beim Überfahren zeigt die Kachel eine kleine Laufvorschau; ein Klick übernimmt Position, Grössen, Plakette und Animation, daneben stellen Sie die Dauer (0.2–5 s). Die Animation läuft ab Beginn des Bereichs; Ein-/Ausblenden der Ebene wirken zusätzlich. Design-Vorlagen und Animationen lassen sich kombinieren. Ohne Lizenz sind die Kacheln ausgegraut; ein Projekt mit Animation zeigt den Text dann sofort (Hinweis im Panel). Vorschau und Export zeigen dieselbe Bewegung.

Mehrere Text-Ebenen sind möglich, zum Beispiel ein Name unten links über den ganzen Film und ein Hinweis nur über drei Folien. Vorschau und Export zeigen die Ebenen gleich.

Bild-Spuren

Über dem Ablauf können Sie weitere Fotos stapeln: auf Bild-Spuren in der Timeline (Kapitel 4). Ein Bild auf einer Spur hat einen Zeitbereich, eine Bildfläche (Breite und Höhe in Prozent der Ausgabe), eine Position, Deckkraft und Ein-/Ausblenden – wie ein Logo, aber mit einem Foto aus dem Projekt oder einer Datei von aussen. Die Spuren sind durchsichtig: Wo kein Bild liegt, sieht man den Ablauf darunter. Höhere Spuren liegen über tieferen, Logo und Text liegen über allen Bild-Spuren.

Im Panel eines Bilds (rechts in der Timeline) finden Sie: Bild wechseln (Datei PNG/JPG, Kopie nach «Elemente») oder Aus Fotos wählen (Fotos der Timeline), Bildfläche (Breite/Höhe 5–100 %), Zuschnitt «Einpassen» (ganzes Bild in der Fläche) oder «Füllen» (beschnitten), Drehen in 90°-Schritten, Farbfläche hinter dem Bild (Schalter, Farbe, Deckkraft – sonst bleibt der Rest der Fläche durchsichtig), Position (9-Raster oder Ziehen in der Vorschau), Deckkraft, Spur, Bereich und Einblenden/Ausblenden.

Dateien von LUMORA laden

Dieser Bereich übernimmt Fotos direkt aus einem Lumora-Archiv. Siehe Kapitel 5.

Mediathek

Zuunterst in der linken Spalte liegt die Mediathek mit zwei Registern:

  • Parkiert: alles, was Sie aus der Timeline genommen haben. Löschen auf der Timeline entfernt nie eine Datei aus dem Projekt – der Eintrag wandert hierher.
  • Eingang: alle eingelesenen Dateien des Projekts. Was schon im Ablauf liegt, ist gedämpft dargestellt.

Jede Datei zeigt eine kleine Vorschau, Videos ein Filmsymbol; der Dateiname erscheint, wenn Sie mit der Maus darüberfahren. Zurück in den Film kommt eine Datei per Ziehen an die gewünschte Stelle im Filmstreifen oder per Doppelklick – dann hängt sie sich hinten an.

4. Zeitachse und Vorschau

Die mittlere Spalte zeigt oben die Vorschau und darunter die Zeitachse: den Filmstreifen mit allen Fotos, Videos und Texttafeln in der Reihenfolge des Films, darüber die Bild-, Logo- und Text-Spuren und darunter die Musikspur. «Start» und «Schluss» stehen fest am Anfang und am Ende.

Werkzeugleiste

Zwischen Vorschau und Zeitachse liegt die Werkzeugleiste. Sie trägt alles, was Sie beim Schneiden ständig brauchen:

  • Rückgängig und Wiederherstellen (die beiden Pfeile, ausgegraut, wenn es nichts zu tun gibt).
  • Vollbild für die Vorschau; Esc führt zurück. Der Film läuft dabei weiter, er beginnt nicht von vorn.
  • Zoom für die Zeitachse. Ganz links passt der ganze Film ins Fenster, nach rechts wird feiner aufgelöst. Gezoomt wird um den Abspielkopf: Die Stelle, die Sie ansehen, bleibt stehen.
  • Zeit und Länge, zum Beispiel «0:12.4 / 1:23».
  • Lautstärke der Vorschau (gilt nur für die Vorschau, nicht für den Film).

Reihenfolge und Inhalt

  • Ziehen Sie eine Kachel mit der Maus an eine neue Stelle (Drag & Drop).
  • Ziehen Sie Dateien aus dem Finder oder Explorer zwischen zwei Kacheln. Die Datei wird in den Eingang kopiert und an dieser Stelle eingefügt.
  • Das X oben rechts an einer Kachel («Aus der Timeline nehmen») entfernt den Eintrag aus dem Film. Die Datei bleibt im Projekt und erscheint in der Mediathek unter «Parkiert».
  • Mehrere auf einmal: Cmd-Klick (Windows: Strg-Klick) nimmt eine Kachel zur Auswahl dazu oder wieder weg, Shift-Klick wählt den ganzen Bereich. Alle markierten Kacheln sind petrol gerahmt; ziehen Sie eine davon, wandert der ganze Block in seiner Reihenfolge an die neue Stelle. Rückschritt oder Entfernen nimmt alle markierten heraus – Rückgängig holt sie zurück.

Einstellungen je Kachel

Klicken Sie auf eine Kachel. Rechts erscheinen die Einstellungen:

  • Dauer in Sekunden (Fotos und Tafeln). Schneller geht es direkt an der Kachel: Ziehen Sie den rechten Kachelrand nach links oder rechts, wird das Foto oder die Tafel kürzer oder länger (0.5–60 s); der Wert steht während des Ziehens auf der Kachel, Gesamtzeit und Dateigrösse folgen sofort.
  • Video kürzen: Jede Video-Kachel hat an beiden Rändern einen farbigen Griff ‹ › – sichtbar, sobald die Kachel gewählt ist oder die Maus darüber steht. Ziehen Sie den linken Griff nach rechts, beginnt der Clip später («Anfang kürzen»); ziehen Sie den rechten Griff nach links, endet er früher («Ende kürzen»). Während des Ziehens steht «Beginn … s · Länge … s» auf der Kachel. Rechts im Panel stehen dieselben Werte als Felder Beginn im Clip (s) und Dauer (s) mit der Gesamtlänge des Clips als Hinweis; Ganzer Clip stellt den ungekürzten Clip wieder her. Export und Vorschau beginnen exakt am gesetzten Anfang.
  • Bild: Global, Einpassen oder Füllen. Mit «Ändern» öffnen Sie den Bild-Editor: Zoom-Regler, Bild mit der Maus verschieben, «Einpassen», «Füllen», «Zurücksetzen», «Fertig».
  • Links drehen / Rechts drehen (im Block «Bild» und im Bild-Editor): dreht verdreht dargestellte Fotos und Videos in 90°-Schritten. Die Kachel dreht mit; ein manueller Ausschnitt wird dabei zurückgesetzt. Wirkt in Vorschau und Export.
  • Bewegung (Ken Burns): Global, Aus, Leicht, Mittel oder Stark.
  • Übergang danach: der Übergang zum nächsten Eintrag, daneben seine Dauer in Sekunden (0.1–5 s). Solange keine eigene Dauer gesetzt ist, gilt die globale Dauer aus dem Block «Ablauf»; «Wie global (n s)» setzt eine eigene Dauer zurück.
  • Text auf diese Folie legen: legt eine neue Text-Ebene über genau diese Folie (Bereich = Standzeit der Folie, Ein-/Ausblenden 0.5 s) und öffnet ihr Panel – so ist «Text auf Bild» auch von der Folie aus erreichbar.

Bilder mit Transparenz

PNG-Dateien mit durchsichtigen Stellen (Alphakanal), zum Beispiel Logos oder freigestellte Grafiken, bleiben beim Import transparent: Die Kachel zeigt das Bild vor einem Schachbrett. Im Panel gilt für sie der Block Hintergrund (nächster Absatz): «Farbe» legt eine Farbfläche unter das Bild, «Unscharf» zeigt dahinter das Bild selbst unscharf. Die Farbe liegt auch bei «Unscharf» und bei «Füllen» unter den durchsichtigen Stellen. Ein PNG ohne genutzte Transparenz gilt weiterhin als normales Foto. Vorschau und Export zeigen die Transparenz gleich.

Hintergrund bei Einpassen

Füllt ein Foto oder Video den Rahmen nicht (Modus «Einpassen», Balken oben/unten oder links/rechts), liegt darunter der Hintergrund. Der Standard steht im Block «Ablauf» unter Hintergrund bei Einpassen: «Farbe» (Standard Schwarz) oder «Unscharf». Im Panel jeder Kachel zeigt der Block Hintergrund drei Wahlmöglichkeiten: Projektstandard (der Wert aus dem Block «Ablauf», darunter angezeigt), Farbe mit eigenem Farbwähler oder Unscharf. «Zurücksetzen» stellt den Projektstandard wieder her. Vorschau und Export zeigen den Hintergrund gleich.

Übergänge

Die Raute zwischen zwei Kacheln öffnet «Übergang wählen» direkt an dieser Schnittstelle. Unter der Liste steht das Feld Dauer mit Regler (0.1–5 s, Schritt 0.1): So bekommt genau dieser Übergang seine eigene Länge, zum Beispiel eine lange Blende vor einem Kapitelwechsel. Ein einzeln gesetzter Übergang oder eine eigene Dauer ist farbig markiert; eine eigene Dauer steht zusätzlich als kleine Zahl unter der Raute («1.5 s»). «Wie global» setzt den Übergang, «Wie global (n s)» die Dauer zurück. Ein Rechtsklick auf die Raute bietet Dauer auf alle anwenden: Diese Dauer wird zur globalen Übergangsdauer, eigene Dauern an anderen Rauten fallen weg. Die 18 zusätzlichen Übergänge stehen in derselben Liste unter einem Trennstrich: Wischen diagonal ↖ / ↘, Kreis öffnen, Kreis schliessen, Raute, Rechteck öffnen, Jalousie horizontal, Jalousie vertikal, Streifen, Vorhang auf, Vorhang zu, Uhrzeiger, Mosaik, Welle, Blitz, Blende weich, Zoom-Durchstoss, Pixelieren. Sie wirken in Vorschau und Export gleich; «Pixelieren» und «Zoom-Durchstoss» brauchen im Export etwas mehr Rechenzeit. Ohne Lizenz stehen sie ausgegraut in der Liste.

Ein Übergang kann nie länger sein als die kürzere seiner beiden Nachbarfolien minus 0.2 s – sonst wäre die Folie nur noch Übergang. Ist der Wert zu gross, kürzt die App ihn und zeigt «Auf n s gekürzt» an; der Zoom-Übergang ist immer höchstens 0.3 s lang. Die Übergangsdauer wird zur Foto-Dauer dazugerechnet: Ein längerer Übergang macht den Film entsprechend länger, die sichtbare Standzeit der Fotos bleibt.

Texttafeln

Zwischen die Fotos und Videos setzen Sie beliebig viele Texttafeln, zum Beispiel für Kapitel, Orte oder Daten.

  • Einfügen: Fahren Sie mit der Maus über die Raute zwischen zwei Kacheln und klicken Sie auf das Plus «Tafel hier einfügen». Die neue Tafel ist leer – im Inspektor steht der Platzhalter «Titel eingeben …», die Kachel zeigt bis dahin nur den Hintergrund.
  • Die Tafel erscheint als Kachel mit Text-Symbol und Mini-Vorschau. Sie lässt sich wie ein Foto ziehen (Drag & Drop) und mit dem X entfernen.
  • Klicken Sie auf die Kachel – eine neu eingefügte Tafel ist bereits gewählt. Im Inspektor erscheinen zuerst dieselben Einstellungen wie bei der Starttafel: Titel (Text, Schrift, Grösse, Farbe), Untertitel, Position im Raster und Hintergrund; darunter Dauer in Sekunden und Animation (der Text blendet ein und fährt leicht hoch, wie bei der Starttafel; aus = der Text steht sofort). Ist der Titel leer, zeigt die Vorschau eine gestrichelte Hilfslinie an der Stelle, wo der Text landet. Die Zeile «Vorlage» gestaltet auch Texttafeln mit einem Klick.
  • Hintergrund als drei Zeilen zum Anklicken: «Farbe» (Farbwähler, Standard Anthrazit), «Foto» (automatisch das vorherige Foto der Timeline, «Aus Fotos wählen» aus dem Projekt oder «Bild hochladen») oder «Letztes Bild» (das vorherige Foto unscharf und abgedunkelt, wie bei der Schlusstafel). Bei «Foto» drehen die Knöpfe «Links drehen» / «Rechts drehen» das Bild in 90°-Schritten. Neue Tafeln haben weisse Schrift; liegt die Schriftfarbe zu nah an der Hintergrundfarbe, zeigt das Panel den Hinweis «Text kaum sichtbar auf diesem Hintergrund» mit einem Knopf, der Weiss oder Anthrazit wählt.
  • Logo / Element wie bei der Starttafel: Bild wählen, Grösse, Position, Deckkraft; das Element blendet mit dem Text ein.
  • Übergang danach wirkt wie bei Fotos.

Die Vorschau zeigt die Tafel sofort – auch direkt nach dem Einfügen und bei jeder Änderung an Titel oder Hintergrund, ohne zu spulen. Dort ziehen Sie den Text mit der Maus an die gewünschte Stelle. Gesamtzeit und Dateigrösse rechnen die Tafel mit. Die Tafel erscheint in beiden Vorschauen und im Export.

Musikspur

Unter dem Filmstreifen liegt die Musikspur – auf derselben Zeitachse wie die Kacheln. Jede Kachel ist so breit wie ihre Zeit im Film; mit dem Regler Zoom in der Werkzeugleiste stellen Sie den Massstab ein. Der weisse Strich ist der Abspielkopf der Vorschau, die gestrichelte Linie das Filmende.

Jedes Musikstück ist ein Balken mit Name und Wellenform. So sehen Sie, wo die Musik im Film liegt.

  • Verschieben: Ziehen Sie den Balken nach links oder rechts. Er rastet an Folienanfängen, am Filmende und an anderen Balken ein; mit gedrückter Alt-Taste ziehen Sie frei.
  • Anfang kürzen oder verlängern: Ziehen Sie den linken Rand. Das Ende bleibt, das Stück beginnt später oder früher in der Datei («ab»).
  • Ende kürzen oder verlängern: Ziehen Sie den rechten Rand – höchstens bis zum Ende der Musikdatei. Ein gelber Streifen am rechten Rand heisst: Das Stück wird am Filmende geschnitten (mit Fade Out).
  • Fade In / Fade Out: die beiden kleinen Griffe oben an den Balkenenden. Die dunklen Dreiecke zeigen die Ein- und Ausblendung.
  • Crossfade bei weiterer Musik: Schieben Sie zwei Balken übereinander. Die Überlappung ist die Überblendung – schraffiert dargestellt, das eine Stück blendet aus, das andere ein. Eine Lücke zwischen zwei Balken ist Stille.
  • Wiederholen: Ist «Musik wiederholen, wenn zu kurz» eingeschaltet, füllen blasse Balken den Rest des Films.
  • Weiteres Stück: Der Knopf + Musik im Spurkopf hängt ein Stück an die Playlist.
  • Entfernen: Fahren Sie über den Balken und klicken Sie das X rechts (auch bei gewähltem Balken sichtbar), oder Rechtsklick → Entfernen, oder Backspace/Entf bei gewähltem Balken. Das Stück verschwindet aus der Playlist – die Datei bleibt im Projektordner. Unten erscheint «… entfernt» mit Rückgängig (8 Sekunden). Trägt das Stück eine von Hand gesetzte Lage, Länge oder eigene Fades, fragt die App zuerst «Musikstück entfernen?». Folgestücke ohne eigenen Beginn rücken in der Kette nach; von Hand gesetzte Lagen bleiben. Der Rechtsklick bietet auch Lage zurücksetzen.

Ein Klick auf einen Balken öffnet rechts das Musik-Panel mit dem Stück aufgeklappt; dort stehen dieselben Werte als Zahlen (Beginn, Länge, Fade In, Fade Out, Crossfade zum Vorgänger) und «Lage zurücksetzen» stellt die Automatik wieder her. Export und Vorschau folgen exakt dieser Spur.

Logo-Spur

Über dem Filmstreifen liegt die Logo-Spur: je Logo-Ebene ein Balken auf derselben Zeitachse (Kapitel 3, «Logo über die Slideshow»). Eine Ebene «Ganze Slideshow» reicht über die ganze Filmlänge; ziehen Sie an einem ihrer Rand-Griffe, wird daraus ein Abschnitt. Bei einem Abschnitt verschieben Sie den Balken mit der Maus, und die petrolfarbenen Griffe an beiden Enden kürzen oder verlängern ihn. Mit gedrückter Cmd-Taste (Windows: Strg) legt das Ziehen eine Kopie der Ebene an. Der Balken rastet an Folienanfängen, am Filmende und an anderen Balken ein; mit gedrückter Alt-Taste ziehen Sie frei.

Ein Klick auf einen Balken öffnet rechts das Logo-Panel mit dieser Ebene aufgeklappt, und in der grossen Vorschau erscheint ein Rahmen um das Logo: Ziehen Sie ihn, um die Position zu ändern – auch während der Film läuft. Das X am Balken entfernt die Ebene (mit Rückgängig). Ein Klick auf die leere Spur öffnet das Logo-Panel zum Hinzufügen.

Text-Spur

Über der Logo-Spur liegt die Text-Spur mit einem Balken je Text-Ebene (Kapitel 3, «Text über die Slideshow»), beschriftet mit dem Titel. Bedienung wie in der Logo-Spur: Balken verschieben, Ränder kürzen oder verlängern, Einrasten, Klick wählt die Ebene und zeigt rechts das Text-Panel; in der grossen Vorschau erscheint ein Rahmen um den Text, den Sie ziehen können – auch während der Film läuft. Das X entfernt die Ebene (mit Rückgängig).

Ein- und Ausblenden per Griff – in der Logo- und in der Text-Spur: Die beiden kleinen petrolfarbenen Griffe an den oberen Ecken eines Balkens setzen das Einblenden (links) und das Ausblenden (rechts), genau wie bei der Musik. Die dunklen Dreiecke zeigen die Blendzeit; ziehen Sie den Griff nach innen für längere Fades (bis 5 s), ganz an den Rand für keinen Fade. Das funktioniert auch bei Ebenen «Ganze Slideshow» (Fade am Filmanfang und -ende). Die Felder «Einblenden» und «Ausblenden» im Panel zeigen dieselben Werte.

Bild-Spuren

Zwischen der Logo-Spur und dem Filmstreifen liegen die Bild-Spuren (Kapitel 3, «Bild-Spuren»). Mit + Spur legen Sie eine neue Spur an – am Spurkopf der obersten Spur bzw. in der Zeile «Bild», wenn noch keine da ist. Ein Foto legen Sie so auf eine Spur: eine Kachel aus dem Filmstreifen auf die Spur ziehen, eine Datei aus dem Finder darauf fallen lassen, oder im Panel «Bild hinzufügen …» / «Aus Fotos wählen». Das Bild bekommt 5 Sekunden ab der Ablagestelle und erscheint mittig mit 40 % Breite und Höhe.

Die Balken bedienen Sie wie in der Logo-Spur: verschieben, an den Rändern kürzen oder verlängern, Einrasten an Folienanfängen, Fade-Griffe oben an den Ecken. Ein Klick wählt das Bild und zeigt rechts sein Panel; in der grossen Vorschau erscheint der Rahmen der Bildfläche, den Sie ziehen können. Das X am Balken entfernt das Bild (mit Rückgängig), das X am Spurkopf die Spur – ist sie nicht leer, fragt die App zuerst. Die oberste Spur liegt im Bild zuoberst. Auch Videos liegen auf Bild-Spuren: Ziehen Sie eine Video-Kachel auf die Spur, legen Sie eine Videodatei aus dem Finder ab (sie wird in den Eingang kopiert und aufbereitet, ohne im Ablauf zu erscheinen) oder wählen Sie «Aus Fotos/Videos wählen». Der Eintrag ist zunächst so lang wie das Video; ziehen Sie ihn länger, bleibt am Ende das letzte Bild stehen. Im Panel-Block Video stellen Sie Beginn im Clip ein (Trimmen, «Ganzer Clip» setzt zurück) und schalten den Originalton ein – dann läuft der Ton des Clips mit und die Musik wird in diesem Bereich abgesenkt wie bei Video-Folien. Die Vorschau bewegt höchstens drei Videos gleichzeitig (weitere als Standbild); der Export ist vollständig.

Positionslinie, Zeitleiste und Tastatur

Der weisse Strich über Kacheln und Musikspur ist die Positionslinie: Sie zeigt in jedem Zoom genau die Stelle, die die Vorschau gerade wiedergibt – die Kachel unter der Linie ist die sichtbare Folie. Läuft die Vorschau, scrollt die Timeline mit, sobald die Linie den rechten Rand erreicht.

  • Ziehen: Fassen Sie das petrolfarbene Dreieck oben an der Linie und ziehen Sie es nach links oder rechts. Die Vorschau folgt live. Läuft die Wiedergabe, hält sie beim Ziehen an und läuft nach dem Loslassen weiter. Am Rand des sichtbaren Bereichs schiebt die Timeline nach.
  • Zeitleiste: Die schmale Leiste mit Sekundenmarken über den Kacheln. Ein Klick springt an diese Stelle, Ziehen in der Leiste wirkt wie das Ziehen der Linie. Die Beschriftung passt sich dem Zoom an; die gestrichelte Marke ist das Filmende.
  • Tastatur: Klicken Sie in die Zeitleiste oder auf den Filmstreifen, dann gilt: ←/→ ein Bild, Shift+←/→ eine Sekunde, Home/End Anfang/Ende des Films. Leertaste startet und pausiert. Wie im Schnittprogramm fahren L vorwärts und J rückwärts – jeder weitere Druck schaltet die Tempostufe hoch (1× · 2× · 4× · 8×) –, K hält an. Ton gibt es nur bei einfachem Tempo.

Vorschau

Die Vorschau läuft in Echtzeit: Sie spielt den Film flüssig ab – mit Videoclips und Ton (Musik, Clip-Ton, Absenken) wie im Export – und lässt sich vor- und zurückspulen. Einen zweiten Vorschau-Modus gibt es nicht mehr; was Sie sehen, ist der Film.

Gesteuert wird über die Zeitachse und die Tastatur: Leertaste für Play und Pause, L/J/K für Tempo, Ziehen am Abspielkopf oder Klick in die Zeitleiste zum Springen. Die Lautstärke steht in der Werkzeugleiste; sie gilt nur für die Vorschau, nicht für den Film. Musik mit Fade In/Out und Absenken klingt wie im Export.

Für die Echtzeit-Vorschau erzeugt die App beim Import kleine Vorschau-Fassungen der Videos (720p). Das schalten Sie im Menü «Darstellung» mit «Vorschau-Proxys erzeugen» ein oder aus; der Fortschritt steht in der Import-Zeile. Ohne Proxy zeigt die Vorschau das Video in voller Auflösung oder ein Standbild. Höchstens drei Videos laufen gleichzeitig, weitere stehen als Standbild – im Export sind alle vollständig.

Unten stehen die Gesamtzeit und die geschätzte Dateigrösse, zum Beispiel «0:43 Gesamt · ca. 22.2 MB». Nach dem Export ist die Grösse exakt.

Scrollen gibt es nur dort, wo es hingehört: die Zeitachse waagrecht und der Inspektor senkrecht. Das Fenster selbst scrollt nie.

5. Lumora-Import

Der Lumora-Import gehört zum Lieferumfang. Damit übernehmen Sie Fotos und Videos aus einem Archiv des Foto-Ordnungs-Dienstes LUMORA von ortegamedia & style. Der Lumora-Ordner wird nur gelesen.

  1. Klicken Sie links in der Spalte auf «Lumora-Archiv wählen …».
  2. Archiv wählen: Wählen Sie den Lieferordner von LUMORA. Er enthält archiv.html und den Ordner 10_arbeit.
  3. Auswahl: Filtern Sie nach Zeitraum (Jahr, Monat), Personen, Anlässen, Videos ja/nein und Favoriten. Die App zeigt laufend «N Fotos · M Videos · Dauer geschätzt». Favoriten stammen aus der Datei «Lumora-Aenderungen-….json». Sie erzeugen sie im Lumora-Dashboard mit «Meine Änderungen sichern».
  4. Übernahme: «In Projektordner kopieren» legt Kopien im Eingang ab. Das Projekt bleibt ein vollständiger Ordner. «Verknüpfen» zeigt nur auf den Lumora-Ordner und braucht keinen Platz.

Nach der Übernahme schlägt die App einen Titel vor, setzt die Variante «Erinnerung» und nimmt das erste Foto als Startbild. Kacheln aus dem Archiv tragen die Marke «aus LUMORA».

Fehlt ein verknüpfter Lumora-Ordner später (zum Beispiel externe Festplatte nicht angeschlossen), erscheint links «Neu verknüpfen». Damit wählen Sie den neuen Ort.

6. Export

  1. Klicken Sie auf «Exportieren».
  2. Ein Fenster zeigt den Fortschritt: Vorbereiten, Rendern, Fertig. Mit «Abbrechen» stoppen Sie den Export. Zwischendateien werden gelöscht; es bleibt kein halbes Video zurück.
  3. Der fertige Film liegt im Unterordner Export des Projektordners als MP4 (H.264, AAC-Ton).
  4. Die Meldung «Der Film ist fertig.» zeigt Datei, Dauer, Dateigrösse und Renderzeit. Mit «Im Finder zeigen» öffnen Sie den Ordner, mit «Abspielen» den Film.

Vor dem Start wählen Sie zwei Dinge:

  • Auflösung: Full HD (1920 × 1080) oder UHD (3840 × 2160). UHD gehört zum Lieferumfang und braucht etwa die vierfache Renderzeit und Dateigrösse.
  • Bitrate: 5, 8, 12 (Standard), 16 oder 20 Mbit/s. Weniger Mbit/s heisst kleinere Datei. 8 Mbit/s spielen auch ältere Fernseher vom USB-Stick zuverlässig ab. Die Grössenschätzung im Dialog folgt Ihrer Wahl, und die Wahl bleibt bis zum nächsten Mal gemerkt.

Der Film wird mit 50 Bildern pro Sekunde gerechnet; Zoomfahrten laufen dadurch besonders ruhig. Ohne Lizenz weist der Dialog auf das Wasserzeichen der Testversion hin (Kapitel 7).

Jede Exportdatei heisst «<Titel>_<16x9 oder 9x16>_<Datum>.mp4»; ein zweiter Export am selben Tag ersetzt die gleichnamige Datei.

7. Updates und Zusatzpakete

Eine Version, alles enthalten

Lumora Motion wird als ein einziges Produkt verkauft. Was früher als einzelne Plugins zu haben war, gehört heute zum Programm:

  • Design-Vorlagen – sechs Vorlagen für Start-, Schluss- und Texttafeln sowie für Text-Ebenen: Klassisch (Playfair Display / Source Serif 4, Gold-Zierlinie), Modern (Montserrat / Inter, Mint-Balken), Elegant (Playfair Display / Manrope, Champagner-Rahmen), Familie (Source Serif 4 / Inter, Plakette, Schnörkel), Präsentation (Inter, Petrol-Plakette, Eckwinkel), Reise (Montserrat / Manrope, Kompass). Kapitel 3.
  • 18 zusätzliche Übergänge – von «Kreis öffnen» bis «Zoom-Durchstoss». Kapitel 4.
  • Zehn Text-Animationen – Bildunterschrift, Titel im Bild, Datum/Ort, Zitat mit Plakette, Kapitel, Schreibmaschine, Wischen-Enthüllen, Untertitel-Band, Einblenden weich, Ecke unten rechts. Kapitel 3.
  • UHD-Export – 3840 × 2160 im Export-Dialog. Kapitel 6.
  • Lumora-Import – Fotos direkt aus einem Lumora-Archiv. Kapitel 5.

Sie kaufen das Programm einmal. Danach ist nur noch das Update-Jahr ein Thema – und später vielleicht ein Zusatzpaket, das wir neu bauen.

Lizenz

Ohne Lizenz läuft Lumora Motion als Testversion: Alle Funktionen sind nutzbar, der exportierte Film trägt unten rechts das Wasserzeichen «Lumora Motion – Testversion» (auch in der Vorschau sichtbar). In der Fusszeile steht «keine Lizenz (Testversion)». Gesperrte Inhalte stehen ausgegraut mit dem Hinweis «In der Vollversion enthalten – auf vrf.ch kaufen».

Nach dem Kauf auf vrf.ch erhalten Sie einen Ordner mit der Lizenzdatei «ortegamedia_motion_XXXX.omlic», einem Textblock («….textblock.txt») und einer kurzen Anleitung.

  1. Menü «Lizenz» → «Lizenzdatei laden …» und die .omlic-Datei wählen. Alternativ «Lizenz-Textblock einfügen …»: den Inhalt der Textblock-Datei in das Feld kopieren und «Übernehmen» klicken.
  2. Die App prüft die Signatur und bestätigt: «Lizenz ortegamedia_motion_XXXX für … geladen.» Die Artikelnummer erscheint in der Fusszeile und im Fenster «Über Lumora Motion» – dort steht als Produkt «Lumora Motion (alles enthalten)» mit den enthaltenen Funktionen darunter.
  3. Alles ist sofort freigeschaltet, das Wasserzeichen entfällt ab dem nächsten Export.

Die Lizenz ist an Sie als Kunde gebunden und gilt für Mac und Windows. Bewahren Sie die Lizenzdatei auf – nach einer Neuinstallation laden Sie sie erneut. Die Artikelnummer ist Ihre Produkt-Referenz für jeden späteren Kauf auf vrf.ch.

Das Update-Jahr

Mit dem Kauf ist ein Update-Jahr enthalten («Update-Recht bis»). In dieser Zeit bekommen Sie jede neue Version von Lumora Motion ohne Aufpreis. Danach kaufen Sie das Update-Jahr auf vrf.ch nach und erhalten ein Update-Paket («upd_<Version>_<Artikelnummer>.zip») sowie den Installer der neuen Version.

  1. Menü «Lizenz» → «Paket installieren …» und die ZIP-Datei wählen (oder im Fenster «Pakete & Lizenz» der Knopf «Zusatzpaket installieren …»).
  2. Die App prüft Signatur und Artikelnummer, verlängert das Update-Recht und übernimmt eine allfällige neue Anleitung. Lizenz, Einstellungen und Projekte bleiben erhalten.
  3. Danach die neue Version mit dem Installer installieren.

Ihre alte Version läuft weiter, auch ohne Update-Jahr – nur die neueren Programmversionen bleiben verschlossen. Ist die installierte App neuer als Ihr Update-Recht, erscheint beim Start «Update-Recht abgelaufen» mit den Knöpfen «Update kaufen (vrf.ch)», «Lizenz laden», «Paket installieren» und «Nur ansehen». Im Lesemodus können Sie Projekte öffnen und ansehen; der Export ist gesperrt, bis das Update-Paket geladen ist.

Zusatzpakete

Lumora Motion lässt sich erweitern. Entsteht später ein Zusatzpaket – neue Vorlagen, neue Übergänge, eine neue Funktion –, kaufen Sie es auf vrf.ch und installieren es genau wie ein Update: Menü «Lizenz» → «Paket installieren …». Jedes Paket ist auf Ihre Artikelnummer signiert und schaltet sich nach der Prüfung selbst frei. An den heutigen Funktionen ändert sich dadurch nichts; sie bleiben enthalten.

Ohne Lizenz lässt sich kein Paket installieren. Ein Paket mit fremder Artikelnummer, ein nicht signiertes oder ein verändertes Paket lehnt die App ab – es wird nichts installiert.

Pakete & Lizenz

Das Fenster «Pakete & Lizenz» (Menü «Lizenz» oder Knopf im Über-Fenster) zeigt Lizenznehmer, Artikelnummer, Update-Recht und das Produkt «Lumora Motion (alles enthalten)» mit den enthaltenen Funktionen. Darunter steht die Tabelle der installierten Zusatzpakete: Referenz, Name, Funktion, Version, Datum und ein Schalter «Aktiv». Solange Sie keines gekauft haben, steht dort «Noch keine Zusatzpakete installiert. Alle heutigen Funktionen sind in Lumora Motion enthalten.» Ein ausgeschaltetes Zusatzpaket bleibt installiert; seine Funktion ruht bis zum Einschalten.

8. Tipps & Hilfe

  • Kein Cloud-Ordner: Legen Sie den Projektordner nicht in iCloud Drive, Dropbox, OneDrive oder Google Drive. Sync-Dienste stören den Watchfolder und den Export. Die App warnt bei solchen Ordnern.
  • Windows und iPhone-Dateien: Für HEIC-Fotos und HEVC-Videos braucht Windows zwei Erweiterungen aus dem Microsoft Store: «HEIF-Bilderweiterungen» (kostenlos) und «HEVC-Videoerweiterungen» (kostenpflichtig, rund 1 Franken; auf vielen PCs ist die kostenlose Variante «HEVC-Videoerweiterungen vom Gerätehersteller» schon vorhanden). Fehlen sie, meldet die App das an der betroffenen Datei – nach der Installation die Datei erneut importieren.
  • Grosse Projekte: Bei über 100 Fotos dauert der Export länger. Lassen Sie das Fenster offen.
  • Diagnose: Bei einem Fehler erzeugt «Diagnose» im Menü Hilfe eine Log-Datei mit System- und Renderangaben. Senden Sie sie mit Ihrer Frage an den Support.
  • Keine Datenübertragung: Lumora Motion arbeitet vollständig lokal und sendet keine Daten.

Fragen und Support: info@ortegamedia.ch. Nennen Sie bitte die Versionsnummer aus der Fusszeile.

9. Webversion (Lumora Motion Online)

Lumora Motion gibt es auch im Browser: Lumora Motion Online auf vrf.ch. Dieselbe Oberfläche, dieselbe Vorschau, derselbe Film – ohne Installation, auf Mac, Windows und iPad.

  • Ihre Dateien bleiben bei Ihnen. Fotos, Videos und Musik werden nicht hochgeladen. Der Browser rechnet den Film auf Ihrem Gerät und speichert das Projekt in seinem eigenen Speicher; die fertige MP4 laden Sie herunter.
  • Jahreszugang. Lumora Motion Online ist ein eigenes Produkt (12 Monate ab Zahlung, im Kundenkonto auf vrf.ch) und von der Desktop-Lizenz unabhängig. Mit gültigem Zugang haben Sie den vollen Umfang. Ohne Zugang läuft die Webversion im Testmodus: alles ausprobieren, exportieren mit Wasserzeichen.
  • Browser. Chrome und Edge (aktuell) sind erste Wahl – hier wird der Film direkt in eine Datei geschrieben. Safari funktioniert ohne «Blockierungsmodus»; Firefox exportiert den Ton als Opus statt AAC. Lassen Sie den Tab während des Exports sichtbar.
  • Was anders ist als in der Desktop-App. Es gibt keinen Projektordner und keinen Watchfolder: Dateien wählen Sie mit «Fotos und Videos wählen» oder per Ziehen ins Fenster (Chrome/Edge auch ganze Ordner). Kein UHD, kein Lumora-Import, keine Pakete oder Lizenzdateien (der Zugang kommt aus dem Konto). HEIC-Fotos liest nur Safari; sonst bitte als JPEG sichern.
  • Projekte tauschen. «Speichern» lädt eine .lumo-Datei herunter, «Öffnen» liest sie – auch Projekte der Desktop-App. Die Medien werden über ihre Dateinamen erkannt.

Die Kapitel 3 bis 6 gelten für die Webversion sinngemäss; Kapitel 5 und 7 betreffen nur die Desktop-App.