Lumora Motion – Bedienungsanleitung
Ihre Bilder. In Bewegung. Lumora Motion ist ein Produkt von ortegamedia & style.
1. Willkommen
Lumora Motion macht aus Ihren Fotos und Videos einen Film. Sie legen die Dateien in einen Ordner, wählen Titel, Musik und Ablauf und exportieren ein MP4-Video. Das Video läuft auf Fernseher, Computer, Handy und in sozialen Netzwerken.
Die Versionsnummer der App steht in der Fusszeile des Fensters, zum Beispiel «Lumora Motion v1.0». Sie brauchen diese Nummer bei Fragen an den Support.
Die Sprache der App wählen Sie über die kleinen Fahnen auf der Startseite. Die Wahl bleibt bis zur nächsten Änderung erhalten.
2. Erste Schritte
Projektordner
Ein Projekt ist ein Ordner. Alles, was zum Film gehört, liegt darin. Die App verändert Ihre Originale nie. Sie schreibt nur in die Unterordner .lumora-motion (Arbeitsdaten) und export (fertiger Film).
- Starten Sie Lumora Motion.
- Wählen Sie im Menü «Projektordner wählen …» und legen Sie einen neuen Ordner an, zum Beispiel «Ferien 2026».
- Kopieren Sie Fotos und Videos in diesen Ordner. Die App erkennt neue Dateien von selbst (Watchfolder). Alternativ klicken Sie auf «Dateien hochladen» und wählen die Dateien im Dialog aus. Sie werden in den Projektordner kopiert.
Unterstützte Formate: JPG, PNG, HEIC (iPhone), MOV und MP4.
Automatisch
Der Knopf «Automatisch» setzt alle Einstellungen auf einmal. Wählen Sie eine der vier Varianten:
- Erinnerung: ruhige Bilder, weiche Überblendungen, für Familie, Rückblick und Jubiläum.
- Aftermovie: schnelle Schnitte, starke Bewegung, für Event, Sport und Party.
- Social: Hochformat 9:16, kurze Standzeiten, für Reels, TikTok und Shorts.
- Präsentation: klare Standbilder, dezente Übergänge, für Vortrag und Beamer.
Jede Einstellung können Sie danach von Hand ändern. Haben Sie die Timeline schon von Hand sortiert, fragt die App, ob die Automatik neu sortieren soll. Ist das Design-Paket Basis freigeschaltet, bekommen Start- und Schlusstafel zugleich die passende Vorlage: Erinnerung → Familie, Aftermovie → Modern, Social → Reise, Präsentation → Präsentation.
Projekt speichern und öffnen
- Speichern: Menü «Projekt speichern» oder Cmd+S (Mac) bzw. Ctrl+S (Windows). Die App legt die Datei
projekt.lumoim Projektordner ab. - Öffnen: Menü «Projekt öffnen …» oder Doppelklick auf
projekt.lumoim Finder bzw. Explorer. - Weitere Dateien kommen später einfach in den Ordner. Sie hängen sich hinten an die Timeline an.
3. Startseite
Die Startseite zeigt links alle Einstellungen, rechts die Vorschau der Tafeln. Die Blöcke «Starttafel», «Schlusstafel», «Ablauf» und «Musik» öffnen sich per Klick auf den Titel. Es ist immer nur ein Block offen.
Format
Oben wählen Sie das Format:
- 16:9 Querformat – 1920 × 1080, für Fernseher, Beamer und YouTube.
- 9:16 Hochformat – 1080 × 1920, für Reels, TikTok und Shorts.
Die aktive Zeile ist markiert. Neue Projekte starten mit 16:9.
Starttafel
Die Starttafel ist der Vorspann des Films. Rechts im Blocktitel stehen die Dauer in Sekunden und der Schalter Ein/Aus. Ausgeschaltet beginnt der Film direkt mit dem ersten Foto.
- Geben Sie den Titel ein, optional einen Untertitel (zum Beispiel Datum, Ort).
- Wählen Sie «Schrift» und «Schrift Untertitel». Mitgelieferte Schriften und Systemschriften stehen zur Wahl.
- Stellen Sie «Grösse» und «Grösse Untertitel» mit dem Regler ein.
- Wählen Sie die «Schriftfarbe»: Weiss, Anthrazit, Petrol oder eine eigene Farbe.
- Setzen Sie die «Textposition» im Raster (oben, Mitte, unten × links, Mitte, rechts) oder ziehen Sie den Text in der Vorschau an die gewünschte Stelle.
- Wählen Sie den Hintergrund: «Foto» (ein Bild aus dem Projekt oder eine hochgeladene Datei) oder «Farbe». Bei «Foto» drehen Sie das Bild mit «Links drehen» / «Rechts drehen» in 90°-Schritten – die Drehung wirkt in Vorschau, Echtzeit-Vorschau und Export.
- Setzen Sie unter «Logo / Element» ein Bild auf die Tafel, zum Beispiel ein Logo: «Bild wählen …» (PNG mit Transparenz oder JPG; die App legt eine Kopie im Projektordner unter «elemente» ab). Danach stellen Sie die «Grösse» als Prozent der Tafelbreite ein (5–60 %, Standard 20 %), die «Position» im Raster oder durch Ziehen in der Vorschau und die «Deckkraft» (10–100 %). «Bild wechseln» tauscht die Datei, «Entfernen» nimmt das Element weg. Das Element liegt über dem Hintergrund und unter dem Text und blendet zusammen mit dem Text ein – in Vorschau, Echtzeit-Vorschau und Export, im Quer- wie im Hochformat.
- Mit dem Design-Paket Basis (Plugin oder Vollversion) steht zuoberst die Zeile «Vorlage» mit sechs Kacheln: Klassisch, Modern, Elegant, Familie, Präsentation, Reise. Ein Klick übernimmt Farben, Schriftpaar, Grössen, Position, Plakette und ein Zier-Element (Zierlinie, Balken, Rahmen, Schnörkel, Winkel, Kompass) – danach ist alles frei änderbar; die gewählte Kachel bleibt markiert, «Zurücksetzen auf Vorlage» holt die Vorlage zurück. Ohne Freischaltung sind die Kacheln ausgegraut, mit Hinweis und «Auf vrf.ch ansehen».
Die Vorschau rechts zeigt die Tafel genau so, wie sie im Film erscheint.
Schlusstafel
Die Schlusstafel funktioniert gleich wie die Starttafel. Schalten Sie sie mit dem Schalter im Blocktitel ein. Zusätzlich gibt es «Schwarz danach»: die Zeit in Sekunden, die der Film nach der Tafel schwarz bleibt. 0 bedeutet harter Schluss.
Ablauf
- Foto-Dauer: sichtbare Standzeit je Foto. Übergänge werden dazugerechnet.
- Übergang: Harter Schnitt, Überblenden, Schwarzblende, Weissblende, Unscharf überblenden, Weiches Wischen, Wischen, Schieben, Überdecken oder Zoom. Daneben die Übergangsdauer in Sekunden (0.1–5 s); sie gilt für alle Übergänge, die keine eigene Dauer haben. Tragen Übergänge in der Timeline eine eigene Dauer, steht das als Hinweis darunter. Mit dem Plugin Übergangs-Paket Plus (oder in der Vollversion) kommen 18 weitere Übergänge dazu (Kapitel 7, Plugins); ohne Freischaltung stehen sie ausgegraut in der Liste. Ist in einem Projekt ein Plus-Übergang gewählt, den diese Installation nicht hat, wird «Überblenden» verwendet – ein Hinweis unter der Auswahl sagt es.
- Bilder: «Einpassen (ganzes Bild)» zeigt das ganze Bild; wo es den Rahmen nicht füllt, liegt der Hintergrund (nächster Punkt). «Füllen (Beschnitt)» füllt das Format und schneidet Ränder ab.
- Hintergrund bei Einpassen: «Farbe» (Standard Schwarz, Farbwähler mit Schwarz, Anthrazit, Petrol, Weiss oder freier Farbe) oder «Unscharf» (das Bild selbst unscharf hinter dem Bild, wie früher). Gilt für alle Fotos und Videos in «Einpassen»; je Kachel in der Timeline überschreibbar (Kapitel 4).
- Bewegung: Ken-Burns-Effekt auf Fotos, nie auf Videos. Stufen Aus, Leicht, Mittel, Stark. Je Foto in der Timeline überschreibbar.
- Clip-Regel: Länge, auf die Videos bei der Automatik gekürzt werden.
Musik
- Klicken Sie auf «Musik wählen» und wählen Sie eine Datei (MP3, M4A oder WAV).
- Mit «Weitere Musik» hängen Sie weitere Stücke an. Die Reihenfolge ändern Sie mit «Nach oben» und «Nach unten». «Aus der Liste entfernen» löscht ein Stück aus der Liste, nicht vom Computer.
- Pegel regelt die Lautstärke in dB. Fade In und Fade Out blenden die Musik in Sekunden ein und aus – das ist der Standard für alle Stücke; Crossfade ist die Überlappung, mit der ein weiteres Stück ans vorherige anschliesst. Jedes Stück lässt sich ausklappen (Pfeil links): Beginn im Film, Länge, eigene Fade In/Out und Crossfade zum Vorgänger. Dieselben Werte ziehen Sie in der Timeline direkt an der Musikspur (Kapitel 4).
- Musik wiederholen, wenn zu kurz: Die Musik läuft im Loop, bis der Film endet.
- Clip-Ton: «Clip-Ton behalten», «Clip-Ton, Musik absenken» oder «Clips stumm».
Ist die Musik kürzer als der Film und der Loop aus, zeigt die App einen Hinweis. Sie können dann die Wiederholung einschalten oder weitere Musik anhängen.
Logo über die Slideshow
Der Block Logo legt ein Bild über den ganzen Film – über alle Fotos, Videos, Übergänge und Tafeln. Typisch ist ein Firmenlogo unten rechts, aber auch ein Hinweis oder eine Grafik, die nur über einigen Folien liegt.
- Klicken Sie auf «Logo hinzufügen …» und wählen Sie eine PNG-Datei mit Transparenz (oder ein JPG). Die App legt eine Kopie im Projektordner unter «elemente» ab. Das Logo erscheint sofort in der Vorschau rechts, unten rechts, 15 % breit.
- Grösse: Breite in Prozent der Filmbreite (5–60 %). Das gilt auch im Hochformat.
- Position: Wählen Sie ein Feld im 9-Raster oder ziehen Sie das Logo in der Vorschau an die gewünschte Stelle. «auf Raster zurücksetzen» stellt das Feld wieder her.
- Deckkraft: 10–100 %.
- Bereich: «Ganze Slideshow» zeigt das Logo vom ersten bis zum letzten Bild, auch über dem Schwarz am Ende. «Abschnitt» zeigt es nur zwischen Von und Bis (Minuten:Sekunden, zum Beispiel 0:12.5). Denselben Abschnitt ziehen Sie in der Timeline als Balken (Kapitel 4).
- Einblenden / Ausblenden: Sekunden, in denen das Logo am Anfang und am Ende des Bereichs weich erscheint und verschwindet (Standard 0.5 s, 0 = sofort).
- Der Schalter rechts im Eintrag schaltet die Ebene aus, ohne sie zu löschen. «Bild wechseln» tauscht die Datei, Lage und Bereich bleiben. «Entfernen» nimmt die Ebene heraus – unten erscheint «… entfernt» mit Rückgängig (8 Sekunden).
Mehrere Ebenen sind möglich, zum Beispiel ein Logo über alles und eine Hinweis-Grafik über Folie 3 bis 5. Die untere Ebene in der Liste liegt zuoberst. Vorschau, Echtzeit-Vorschau und Export zeigen die Ebenen gleich; ein Wasserzeichen der Testversion liegt darüber.
Text über die Slideshow
Der Block Text legt einen Titel mit Untertitel als Ebene über den Film – wie das Logo über alle Fotos, Videos, Übergänge und Tafeln, zusätzlich über die Logo-Ebenen. Das ist etwas anderes als eine Texttafel: Die Texttafel ist eine eigene Folie im Ablauf, die Text-Ebene liegt über dem laufenden Bild.
- Klicken Sie auf «Text hinzufügen …». Eine Ebene «Neuer Text» erscheint unten mittig und ist in der Vorschau rechts sofort sichtbar.
- Titel und Untertitel: Text eintippen. Schrift: die mitgelieferten Schriften oder eine Systemschrift. Grösse Titel und Grösse Untertitel als Zahl oder Schieber. Schriftfarbe mit Schnellwahl Weiss, Anthrazit, Petrol oder freier Farbe. Die Zeile Vorlage (Design-Paket Basis) übernimmt Schrift, Farben, Position und Plakette einer Design-Vorlage auf die Text-Ebene (Grössen etwas kleiner als auf Tafeln); danach frei änderbar, «Zurücksetzen auf Vorlage» holt sie zurück.
- Plakette: Der Schalter legt eine Farbfläche hinter den Text – mit eigener Farbe und Deckkraft (die Deckkraft gilt nur für die Fläche, der Text bleibt voll sichtbar). Gut lesbar auf unruhigen Fotos.
- Position: 9-Raster oder Ziehen des Texts in der Vorschau. Deckkraft der ganzen Ebene: 10–100 %.
- Bereich, Einblenden und Ausblenden wie beim Logo: ganze Slideshow oder Abschnitt Von/Bis, Fades in Sekunden.
- Schalter aus = Ebene bleibt, wird aber nicht gezeigt. «Entfernen» mit Rückgängig (8 Sekunden).
- Animation (Plugin «Text auf Bild» oder Vollversion): Kacheln «Ohne Animation» und zehn Vorlagen – Bildunterschrift (von unten), Titel im Bild (Skalieren), Datum/Ort (von links), Zitat mit Plakette (Plakette wächst, Text danach), Kapitel (Zeilen nacheinander), Schreibmaschine (Zeichen für Zeichen), Wischen-Enthüllen, Untertitel-Band (Balken fährt ein), Einblenden weich, Ecke unten rechts. Beim Überfahren zeigt die Kachel eine kleine Laufvorschau; ein Klick übernimmt Position, Grössen, Plakette und Animation, daneben stellen Sie die Dauer (0.2–5 s). Die Animation läuft ab Beginn des Bereichs; Ein-/Ausblenden der Ebene wirken zusätzlich. Design-Vorlagen und Animationen lassen sich kombinieren. Ohne Freischaltung sind die Kacheln ausgegraut; ein Projekt mit Animation zeigt den Text dann sofort (Hinweis im Panel). Render-Vorschau, Echtzeit-Vorschau und Export zeigen dieselbe Bewegung.
Mehrere Text-Ebenen sind möglich, zum Beispiel ein Name unten links über den ganzen Film und ein Hinweis nur über drei Folien. Vorschau, Echtzeit-Vorschau und Export zeigen die Ebenen gleich.
Bild-Spuren
Über dem Ablauf können Sie weitere Fotos stapeln: auf Bild-Spuren in der Timeline (Kapitel 4). Ein Bild auf einer Spur hat einen Zeitbereich, eine Bildfläche (Breite und Höhe in Prozent der Ausgabe), eine Position, Deckkraft und Ein-/Ausblenden – wie ein Logo, aber mit einem Foto aus dem Projekt oder einer Datei von aussen. Die Spuren sind durchsichtig: Wo kein Bild liegt, sieht man den Ablauf darunter. Höhere Spuren liegen über tieferen, Logo und Text liegen über allen Bild-Spuren.
Im Panel eines Bilds (rechts in der Timeline) finden Sie: Bild wechseln (Datei PNG/JPG, Kopie nach «elemente») oder Aus Fotos wählen (Fotos der Timeline), Bildfläche (Breite/Höhe 5–100 %), Zuschnitt «Einpassen» (ganzes Bild in der Fläche) oder «Füllen» (beschnitten), Drehen in 90°-Schritten, Farbfläche hinter dem Bild (Schalter, Farbe, Deckkraft – sonst bleibt der Rest der Fläche durchsichtig), Position (9-Raster oder Ziehen in der Vorschau), Deckkraft, Spur, Bereich und Einblenden/Ausblenden.
Dateien von LUMORA laden
Dieser Bereich übernimmt Fotos direkt aus einem Lumora-Archiv. Siehe Kapitel 5.
Unten auf der Startseite sehen Sie die Gesamtzeit und die geschätzte Dateigrösse des Films. Mit «Timeline gross» zeigen Sie die Timeline allein im Fenster, mit «Exportieren» starten Sie den Export.
Timeline neben der Startseite
Am rechten Rand der Startseite sitzt ein schmaler petrolfarbener Griff mit Doppelpfeil. Ein Klick darauf klappt die Timeline rechts neben der Startseite auf – Filmstreifen, Bild-, Logo-, Text- und Musikspur, das Panel des gewählten Elements und der Zoom-Regler, alles im selben Fenster. Die Vorschau der Startseite zeigt dann den Film-Player der Timeline (Render oder Echtzeit, mit Positionslinie); öffnen Sie links einen Block wie «Starttafel» oder «Logo», springt die Timeline auf dieses Element. Ziehen Sie den Griff nach links oder rechts, ändern Sie die Breite; ein weiterer Klick klappt die Timeline wieder zu, und die Vorschau wird wieder gross. Die App merkt sich Zustand und Breite. Ist das Fenster schmaler als 1400 Pixel, bleibt die Timeline zugeklappt (der Griff zeigt den Hinweis) – vergrössern Sie das Fenster oder nutzen Sie «Timeline gross»; von dort führt «Zurück» in die geteilte Ansicht.
4. Timeline
Die Timeline zeigt alle Fotos, Videos und Texttafeln als Kacheln in der Reihenfolge des Films. «Start» und «Schluss» stehen fest am Anfang und am Ende.
Reihenfolge und Inhalt
- Ziehen Sie eine Kachel mit der Maus an eine neue Stelle (Drag & Drop).
- Ziehen Sie Dateien aus dem Finder oder Explorer zwischen zwei Kacheln. Die Datei wird in den Projektordner kopiert und an dieser Stelle eingefügt.
- Das X oben rechts an einer Kachel («Aus der Timeline nehmen») entfernt den Eintrag aus dem Film. Die Datei bleibt im Ordner.
Einstellungen je Kachel
Klicken Sie auf eine Kachel. Rechts erscheinen die Einstellungen:
- Dauer in Sekunden (Fotos und Tafeln). Schneller geht es direkt an der Kachel: Ziehen Sie den rechten Kachelrand nach links oder rechts, wird das Foto oder die Tafel kürzer oder länger (0.5–60 s); der Wert steht während des Ziehens auf der Kachel, Gesamtzeit und Dateigrösse folgen sofort.
- Video kürzen: Jede Video-Kachel hat an beiden Rändern einen farbigen Griff ‹ › – sichtbar, sobald die Kachel gewählt ist oder die Maus darüber steht. Ziehen Sie den linken Griff nach rechts, beginnt der Clip später («Anfang kürzen»); ziehen Sie den rechten Griff nach links, endet er früher («Ende kürzen»). Während des Ziehens steht «Beginn … s · Länge … s» auf der Kachel. Rechts im Panel stehen dieselben Werte als Felder Beginn im Clip (s) und Dauer (s) mit der Gesamtlänge des Clips als Hinweis; Ganzer Clip stellt den ungekürzten Clip wieder her. Export, Render- und Echtzeit-Vorschau beginnen exakt am gesetzten Anfang.
- Bild: Global, Einpassen oder Füllen. Mit «Ändern» öffnen Sie den Bild-Editor: Zoom-Regler, Bild mit der Maus verschieben, «Einpassen», «Füllen», «Zurücksetzen», «Fertig».
- Links drehen / Rechts drehen (im Block «Bild» und im Bild-Editor): dreht verdreht dargestellte Fotos und Videos in 90°-Schritten. Die Kachel dreht mit; ein manueller Ausschnitt wird dabei zurückgesetzt. Wirkt in Vorschau, Echtzeit-Vorschau und Export.
- Bewegung (Ken Burns): Global, Aus, Leicht, Mittel oder Stark.
- Übergang danach: der Übergang zum nächsten Eintrag, daneben seine Dauer in Sekunden (0.1–5 s). Solange keine eigene Dauer gesetzt ist, gilt die globale Dauer der Startseite; «Wie global (n s)» setzt eine eigene Dauer zurück.
- Text auf diese Folie legen: legt eine neue Text-Ebene über genau diese Folie (Bereich = Standzeit der Folie, Ein-/Ausblenden 0.5 s) und öffnet ihr Panel – so ist «Text auf Bild» auch von der Folie aus erreichbar.
Bilder mit Transparenz
PNG-Dateien mit durchsichtigen Stellen (Alphakanal), zum Beispiel Logos oder freigestellte Grafiken, bleiben beim Import transparent: Die Kachel zeigt das Bild vor einem Schachbrett. Im Panel gilt für sie der Block Hintergrund (nächster Absatz): «Farbe» legt eine Farbfläche unter das Bild, «Unscharf» zeigt dahinter das Bild selbst unscharf. Die Farbe liegt auch bei «Unscharf» und bei «Füllen» unter den durchsichtigen Stellen. Ein PNG ohne genutzte Transparenz gilt weiterhin als normales Foto. Vorschau, Echtzeit-Vorschau und Export zeigen die Transparenz gleich.
Hintergrund bei Einpassen
Füllt ein Foto oder Video den Rahmen nicht (Modus «Einpassen», Balken oben/unten oder links/rechts), liegt darunter der Hintergrund. Der Standard steht auf der Startseite unter «Ablauf» → Hintergrund bei Einpassen: «Farbe» (Standard Schwarz) oder «Unscharf». Im Panel jeder Kachel zeigt der Block Hintergrund drei Wahlmöglichkeiten: Projektstandard (der Wert von der Startseite, darunter angezeigt), Farbe mit eigenem Farbwähler oder Unscharf. «Zurücksetzen» stellt den Projektstandard wieder her. Vorschau, Echtzeit-Vorschau und Export zeigen den Hintergrund gleich.
Übergänge
Die Raute zwischen zwei Kacheln öffnet «Übergang wählen» direkt an dieser Schnittstelle. Unter der Liste steht das Feld Dauer mit Regler (0.1–5 s, Schritt 0.1): So bekommt genau dieser Übergang seine eigene Länge, zum Beispiel eine lange Blende vor einem Kapitelwechsel. Ein einzeln gesetzter Übergang oder eine eigene Dauer ist farbig markiert; eine eigene Dauer steht zusätzlich als kleine Zahl unter der Raute («1.5 s»). «Wie global» setzt den Übergang, «Wie global (n s)» die Dauer zurück. Ein Rechtsklick auf die Raute bietet Dauer auf alle anwenden: Diese Dauer wird zur globalen Übergangsdauer, eigene Dauern an anderen Rauten fallen weg. Die zusätzlichen Übergänge des Plugins «Übergangs-Paket Plus» stehen in derselben Liste unter einem Trennstrich (ohne Freischaltung ausgegraut); sie wirken in Proxy-Vorschau, Echtzeit-Vorschau und Export gleich.
Ein Übergang kann nie länger sein als die kürzere seiner beiden Nachbarfolien minus 0.2 s – sonst wäre die Folie nur noch Übergang. Ist der Wert zu gross, kürzt die App ihn und zeigt «Auf n s gekürzt» an; der Zoom-Übergang ist immer höchstens 0.3 s lang. Die Übergangsdauer wird zur Foto-Dauer dazugerechnet: Ein längerer Übergang macht den Film entsprechend länger, die sichtbare Standzeit der Fotos bleibt.
Texttafeln
Zwischen die Fotos und Videos setzen Sie beliebig viele Texttafeln, zum Beispiel für Kapitel, Orte oder Daten.
- Einfügen: Der Knopf «+ Tafel» oben in der Timeline fügt eine Tafel hinter der gewählten Kachel ein. Oder fahren Sie mit der Maus über die Raute zwischen zwei Kacheln und klicken Sie auf das Plus «Tafel hier einfügen».
- Die Tafel erscheint als Kachel mit Text-Symbol und Mini-Vorschau. Sie lässt sich wie ein Foto ziehen (Drag & Drop) und mit dem X entfernen.
- Klicken Sie auf die Kachel – nach «+ Tafel» ist die neue Tafel bereits gewählt. Rechts erscheinen zuerst dieselben Einstellungen wie bei der Starttafel: Titel (Text, Schrift, Grösse, Farbe), Untertitel, Position im Raster und Hintergrund; darunter Dauer in Sekunden und Animation (der Text blendet ein und fährt leicht hoch, wie bei der Starttafel; aus = der Text steht sofort). Ist der Titel leer, zeigt die Vorschau eine gestrichelte Hilfslinie an der Stelle, wo der Text landet. Die Zeile «Vorlage» (Design-Paket Basis) gestaltet auch Texttafeln mit einem Klick.
- Hintergrund als drei Zeilen zum Anklicken: «Farbe» (Farbwähler, Standard Anthrazit), «Foto» (automatisch das vorherige Foto der Timeline, «Aus Fotos wählen» aus dem Projekt oder «Bild hochladen») oder «Letztes Bild» (das vorherige Foto unscharf und abgedunkelt, wie bei der Schlusstafel). Bei «Foto» drehen die Knöpfe «Links drehen» / «Rechts drehen» das Bild in 90°-Schritten. Neue Tafeln haben weisse Schrift; liegt die Schriftfarbe zu nah an der Hintergrundfarbe, zeigt das Panel den Hinweis «Text kaum sichtbar auf diesem Hintergrund» mit einem Knopf, der Weiss oder Anthrazit wählt.
- Logo / Element wie bei der Starttafel: Bild wählen, Grösse, Position, Deckkraft; das Element blendet mit dem Text ein.
- Übergang danach wirkt wie bei Fotos.
Die grosse Vorschau zeigt die Tafel sofort – auch direkt nach «+ Tafel» und bei jeder Änderung an Titel oder Hintergrund, ohne zu spulen; die Render-Vorschau rechnet ihren Film im Hintergrund nach. Dort ziehen Sie den Text mit der Maus an die gewünschte Stelle. Gesamtzeit und Dateigrösse rechnen die Tafel mit. Die Tafel erscheint in beiden Vorschauen und im Export.
Musikspur
Unter dem Filmstreifen liegt die Musikspur – auf derselben Zeitachse wie die Kacheln. Jede Kachel ist so breit wie ihre Zeit im Film; mit dem Regler Zoom unten rechts stellen Sie den Massstab ein. Der weisse Strich ist der Abspielkopf der Vorschau, die gestrichelte Linie das Filmende.
Jedes Musikstück ist ein Balken mit Name und Wellenform. So sehen Sie, wo die Musik im Film liegt.
- Verschieben: Ziehen Sie den Balken nach links oder rechts. Er rastet an Folienanfängen, am Filmende und an anderen Balken ein; mit gedrückter Alt-Taste ziehen Sie frei.
- Anfang kürzen oder verlängern: Ziehen Sie den linken Rand. Das Ende bleibt, das Stück beginnt später oder früher in der Datei («ab»).
- Ende kürzen oder verlängern: Ziehen Sie den rechten Rand – höchstens bis zum Ende der Musikdatei. Ein gelber Streifen am rechten Rand heisst: Das Stück wird am Filmende geschnitten (mit Fade Out).
- Fade In / Fade Out: die beiden kleinen Griffe oben an den Balkenenden. Die dunklen Dreiecke zeigen die Ein- und Ausblendung.
- Crossfade bei weiterer Musik: Schieben Sie zwei Balken übereinander. Die Überlappung ist die Überblendung – schraffiert dargestellt, das eine Stück blendet aus, das andere ein. Eine Lücke zwischen zwei Balken ist Stille.
- Wiederholen: Ist «Musik wiederholen, wenn zu kurz» eingeschaltet, füllen blasse Balken den Rest des Films.
- Entfernen: Fahren Sie über den Balken und klicken Sie das X rechts (auch bei gewähltem Balken sichtbar), oder Rechtsklick → Entfernen, oder Backspace/Entf bei gewähltem Balken. Das Stück verschwindet aus der Playlist – die Datei bleibt im Projektordner. Unten erscheint «… entfernt» mit Rückgängig (8 Sekunden). Trägt das Stück eine von Hand gesetzte Lage, Länge oder eigene Fades, fragt die App zuerst «Musikstück entfernen?». Folgestücke ohne eigenen Beginn rücken in der Kette nach; von Hand gesetzte Lagen bleiben. Der Rechtsklick bietet auch Lage zurücksetzen.
Ein Klick auf einen Balken öffnet rechts das Musik-Panel mit dem Stück aufgeklappt; dort stehen dieselben Werte als Zahlen (Beginn, Länge, Fade In, Fade Out, Crossfade zum Vorgänger) und «Lage zurücksetzen» stellt die Automatik wieder her. Export, Render- und Echtzeit-Vorschau folgen exakt dieser Spur.
Logo-Spur
Über dem Filmstreifen liegt die Logo-Spur: je Logo-Ebene ein Balken auf derselben Zeitachse (Kapitel 3, «Logo über die Slideshow»). Eine Ebene «Ganze Slideshow» reicht über die ganze Filmlänge; ihr Balken lässt sich anklicken, aber nicht ziehen. Bei einem Abschnitt verschieben Sie den Balken mit der Maus, und die petrolfarbenen Griffe an beiden Enden kürzen oder verlängern ihn. Der Balken rastet an Folienanfängen, am Filmende und an anderen Balken ein; mit gedrückter Alt-Taste ziehen Sie frei.
Ein Klick auf einen Balken öffnet rechts das Logo-Panel mit dieser Ebene aufgeklappt, und in der grossen Vorschau erscheint ein Rahmen um das Logo: Ziehen Sie ihn, um die Position zu ändern – auch während der Film läuft. Das X am Balken entfernt die Ebene (mit Rückgängig). Ein Klick auf die leere Spur öffnet das Logo-Panel zum Hinzufügen.
Text-Spur
Über der Logo-Spur liegt die Text-Spur mit einem Balken je Text-Ebene (Kapitel 3, «Text über die Slideshow»), beschriftet mit dem Titel. Bedienung wie in der Logo-Spur: Balken verschieben, Ränder kürzen oder verlängern, Einrasten, Klick wählt die Ebene und zeigt rechts das Text-Panel; in der grossen Vorschau erscheint ein Rahmen um den Text, den Sie ziehen können – auch während der Film läuft. Das X entfernt die Ebene (mit Rückgängig).
Ein- und Ausblenden per Griff – in der Logo- und in der Text-Spur: Die beiden kleinen petrolfarbenen Griffe an den oberen Ecken eines Balkens setzen das Einblenden (links) und das Ausblenden (rechts), genau wie bei der Musik. Die dunklen Dreiecke zeigen die Blendzeit; ziehen Sie den Griff nach innen für längere Fades (bis 5 s), ganz an den Rand für keinen Fade. Das funktioniert auch bei Ebenen «Ganze Slideshow» (Fade am Filmanfang und -ende). Die Felder «Einblenden» und «Ausblenden» im Panel zeigen dieselben Werte.
Bild-Spuren
Zwischen der Logo-Spur und dem Filmstreifen liegen die Bild-Spuren (Kapitel 3, «Bild-Spuren»). Mit + Spur legen Sie eine neue Spur an – am Spurkopf der obersten Spur bzw. in der Zeile «Bild», wenn noch keine da ist. Ein Foto legen Sie so auf eine Spur: eine Kachel aus dem Filmstreifen auf die Spur ziehen, eine Datei aus dem Finder darauf fallen lassen, oder im Panel «Bild hinzufügen …» / «Aus Fotos wählen». Das Bild bekommt 5 Sekunden ab der Ablagestelle und erscheint mittig mit 40 % Breite und Höhe.
Die Balken bedienen Sie wie in der Logo-Spur: verschieben, an den Rändern kürzen oder verlängern, Einrasten an Folienanfängen, Fade-Griffe oben an den Ecken. Ein Klick wählt das Bild und zeigt rechts sein Panel; in der grossen Vorschau erscheint der Rahmen der Bildfläche, den Sie ziehen können. Das X am Balken entfernt das Bild (mit Rückgängig), das X am Spurkopf die Spur – ist sie nicht leer, fragt die App zuerst. Die oberste Spur liegt im Bild zuoberst. Auch Videos liegen auf Bild-Spuren: Ziehen Sie eine Video-Kachel auf die Spur, legen Sie eine Videodatei aus dem Finder ab (sie wird in den Projektordner kopiert und aufbereitet, ohne im Ablauf zu erscheinen) oder wählen Sie «Aus Fotos/Videos wählen». Der Eintrag ist zunächst so lang wie das Video; ziehen Sie ihn länger, bleibt am Ende das letzte Bild stehen. Im Panel-Block Video stellen Sie Beginn im Clip ein (Trimmen, «Ganzer Clip» setzt zurück) und schalten den Originalton ein – dann läuft der Ton des Clips mit und die Musik wird in diesem Bereich abgesenkt wie bei Video-Folien. Die Echtzeit-Vorschau bewegt höchstens drei Videos gleichzeitig (weitere als Standbild); Export und Render-Vorschau sind vollständig.
Positionslinie, Zeitleiste und Tastatur
Der weisse Strich über Kacheln und Musikspur ist die Positionslinie: Sie zeigt in jedem Zoom genau die Stelle, die die Vorschau gerade wiedergibt – die Kachel unter der Linie ist die sichtbare Folie. Läuft die Vorschau, scrollt die Timeline mit, sobald die Linie den rechten Rand erreicht.
- Ziehen: Fassen Sie das petrolfarbene Dreieck oben an der Linie und ziehen Sie es nach links oder rechts. Die Vorschau folgt live (Render- und Echtzeit-Vorschau). Läuft die Wiedergabe, hält sie beim Ziehen an und läuft nach dem Loslassen weiter. Am Rand des sichtbaren Bereichs schiebt die Timeline nach.
- Zeitleiste: Die schmale Leiste mit Sekundenmarken über den Kacheln. Ein Klick springt an diese Stelle, Ziehen in der Leiste wirkt wie das Ziehen der Linie. Die Beschriftung passt sich dem Zoom an; die gestrichelte Marke ist das Filmende.
- Tastatur: Klicken Sie in die Zeitleiste oder auf den Filmstreifen, dann gilt: ←/→ ein Bild (1/25 s), Shift+←/→ eine Sekunde, Home/End Anfang/Ende des Films. Die Leertaste startet und pausiert die Vorschau.
Vorschau
Oben in der Timeline wählen Sie die Vorschau-Art:
- Render (exakt): berechnet die Folie wie im Export. Dauert wenige Sekunden, zeigt das genaue Ergebnis.
- Echtzeit: spielt den Film flüssig ab – mit Videoclips und Ton (Musik, Clip-Ton, Absenken) wie im Export – und lässt sich vor- und zurückspulen.
Beide haben Play/Pause, eine Zeitleiste zum Springen und einen Lautsprecher-Knopf («Ton aus»/«Ton ein») mit dem Regler «Vorschau-Lautstärke». Musik mit Fade In/Out und Absenken klingt wie im Export; die Lautstärke gilt nur für die Vorschau, nicht für den Film.
Für die Echtzeit-Vorschau erzeugt die App beim Import kleine Vorschau-Fassungen der Videos (720p). Das schalten Sie im Menü «Darstellung» mit «Vorschau-Proxys erzeugen» ein oder aus; der Fortschritt steht in der Import-Zeile. Ohne Proxy zeigt die Echtzeit-Vorschau das Video in Render-Qualität oder ein Standbild.
Unten stehen die Gesamtzeit und die geschätzte Dateigrösse, zum Beispiel «0:43 Gesamt · ca. 22.2 MB». Nach dem Export ist die Grösse exakt. «Zurück» führt zur Startseite; alle Werte bleiben erhalten.
5. Lumora-Import
Mit Lumora-Import übernehmen Sie Fotos und Videos aus einem Archiv des Foto-Ordnungs-Dienstes LUMORA von ortegamedia & style. Der Lumora-Ordner wird nur gelesen.
- Klicken Sie auf der Startseite auf «Lumora-Archiv wählen …».
- Archiv wählen: Wählen Sie den Lieferordner von LUMORA. Er enthält
archiv.htmlund den Ordner10_arbeit. - Auswahl: Filtern Sie nach Zeitraum (Jahr, Monat), Personen, Anlässen, Videos ja/nein und Favoriten. Die App zeigt laufend «N Fotos · M Videos · Dauer geschätzt». Favoriten stammen aus der Datei «Lumora-Aenderungen-….json». Sie erzeugen sie im Lumora-Dashboard mit «Meine Änderungen sichern».
- Übernahme: «In Projektordner kopieren» legt Kopien im Unterordner
lumoraab. Das Projekt bleibt ein vollständiger Ordner. «Verknüpfen» zeigt nur auf den Lumora-Ordner und braucht keinen Platz.
Nach der Übernahme schlägt die App einen Titel vor, setzt die Variante «Erinnerung» und nimmt das erste Foto als Startbild. Kacheln aus dem Archiv tragen die Marke «aus LUMORA».
Fehlt ein verknüpfter Lumora-Ordner später (zum Beispiel externe Festplatte nicht angeschlossen), erscheint auf der Startseite «Neu verknüpfen». Damit wählen Sie den neuen Ort.
6. Export
- Klicken Sie auf «Exportieren».
- Ein Fenster zeigt den Fortschritt: Vorbereiten, Rendern, Fertig. Mit «Abbrechen» stoppen Sie den Export. Zwischendateien werden gelöscht; es bleibt kein halbes Video zurück.
- Der fertige Film liegt im Unterordner
exportdes Projektordners als MP4 (H.264, AAC-Ton). - Die Meldung «Der Film ist fertig.» zeigt Datei, Dauer, Dateigrösse und Renderzeit. Mit «Im Finder zeigen» öffnen Sie den Ordner, mit «Abspielen» den Film.
Vor dem Start wählen Sie die Auflösung: Full HD (1920 × 1080) oder – mit dem Plugin «Export UHD» bzw. der Vollversion – UHD (3840 × 2160); UHD braucht etwa die vierfache Renderzeit und Dateigrösse. Ohne Lizenz weist der Dialog auf das Wasserzeichen der Testversion hin (Kapitel 7).
Jede Exportdatei heisst «<Titel>_<16x9 oder 9x16>_<Datum>.mp4»; ein zweiter Export am selben Tag ersetzt die gleichnamige Datei.
7. Updates & Plugins
Lizenz
Ohne Lizenz läuft Lumora Motion als Testversion: Alle Funktionen sind nutzbar, der exportierte Film trägt unten rechts das Wasserzeichen «Lumora Motion – Testversion» (auch in der Vorschau sichtbar). In der Fusszeile steht «keine Lizenz (Testversion)». Nach dem Kauf auf vrf.ch erhalten Sie einen Ordner mit der Lizenzdatei «ortegamedia_motion_XXXX.omlic», einem Textblock («….textblock.txt») und einer kurzen Anleitung.
- Menü «Lizenz» → «Lizenzdatei laden …» und die .omlic-Datei wählen. Alternativ «Lizenz-Textblock einfügen …»: den Inhalt der Textblock-Datei in das Feld kopieren und «Übernehmen» klicken.
- Die App prüft die Signatur und bestätigt: «Lizenz ortegamedia_motion_XXXX für … geladen.» Die Artikelnummer erscheint in der Fusszeile und im Fenster «Über Lumora Motion» (mit Lizenznehmer, Update-Recht und Produkt).
- Das Wasserzeichen entfällt ab dem nächsten Export.
Die Lizenz ist an Sie als Kunde gebunden und gilt für Mac und Windows. Bewahren Sie die Lizenzdatei auf – nach einer Neuinstallation laden Sie sie erneut. Die Artikelnummer ist Ihre Produkt-Referenz für jeden späteren Kauf auf vrf.ch.
Pakete & Lizenz
Das Fenster «Pakete & Lizenz» (Menü «Lizenz» oder Knopf im Über-Fenster) zeigt Lizenznehmer, Artikelnummer, Update-Recht und Produkt (Basisversion oder Vollversion, freigeschaltete Plugins) sowie die Tabelle der installierten Pakete: Referenz, Name, Funktion, Version, Datum und ein Schalter «Aktiv» je Plugin. Ein ausgeschaltetes Plugin bleibt installiert; seine Funktion ist bis zum Einschalten gesperrt.
Updates
Mit dem Kauf ist ein Update-Jahr enthalten («Update-Recht bis»). Danach kaufen Sie das Update-Jahr auf vrf.ch nach und erhalten ein Update-Paket («upd_<Version>_<Artikelnummer>.zip») sowie den Installer der neuen Version.
- Menü «Lizenz» → «Paket installieren …» und die ZIP-Datei wählen (oder im Fenster «Pakete & Lizenz» der Knopf «Paket installieren …»).
- Die App prüft Signatur und Artikelnummer, verlängert das Update-Recht und übernimmt eine allfällige neue Anleitung. Lizenz, Plugins und Projekte bleiben erhalten.
- Danach die neue Version mit dem Installer installieren.
Ist die installierte App neuer als Ihr Update-Recht, erscheint beim Start «Update-Recht abgelaufen» mit den Knöpfen «Update kaufen (vrf.ch)», «Lizenz laden», «Paket installieren» und «Nur ansehen». Im Lesemodus können Sie Projekte öffnen und ansehen; der Export ist gesperrt, bis das Update-Paket geladen ist.
Ohne Lizenz lässt sich kein Paket installieren. Ein Paket mit fremder Artikelnummer, ein nicht signiertes oder ein verändertes Paket lehnt die App ab – es wird nichts installiert.
Plugins
Plugins erweitern die App. Sie sind kundengebundene Pakete («plg_<id>_<Artikelnummer>.zip») und werden gleich installiert wie Updates:
- Design-Paket Basis: sechs Tafel-Vorlagen – Klassisch (Playfair Display / Source Serif 4, Gold-Zierlinie), Modern (Montserrat / Inter, Mint-Balken), Elegant (Playfair Display / Manrope, Champagner-Rahmen), Familie (Source Serif 4 / Inter, Plakette, Schnörkel), Präsentation (Inter, Petrol-Plakette, Eckwinkel), Reise (Montserrat / Manrope, Kompass). Jede Vorlage setzt Farben, Schriftpaar, Grössen, Position, Plakette und Zier-Element auf Start-, Schluss- und Texttafeln sowie auf Text-Ebenen (Zeile «Vorlage»); die Automatik wählt die passende Vorlage mit.
- Übergangs-Paket Plus: 18 zusätzliche Übergänge – Wischen diagonal ↖ / ↘, Kreis öffnen, Kreis schliessen, Raute, Rechteck öffnen, Jalousie horizontal, Jalousie vertikal, Streifen, Vorhang auf, Vorhang zu, Uhrzeiger, Mosaik, Welle, Blitz, Blende weich, Zoom-Durchstoss, Pixelieren – in der Übergangsauswahl der Startseite, an der Raute und im Kachel-Panel. Sie wirken in Export, Proxy-Vorschau und Echtzeit-Vorschau gleich (die Echtzeit-Vorschau rechnet dieselbe Formel wie der Export). Hinweis: «Pixelieren» und «Zoom-Durchstoss» brauchen im Export etwas mehr Rechenzeit.
- Text auf Bild: zehn animierte Textvorlagen für Text-Ebenen – Bildunterschrift, Titel im Bild, Datum/Ort, Zitat mit Plakette, Kapitel, Schreibmaschine, Wischen-Enthüllen, Untertitel-Band, Einblenden weich, Ecke unten rechts (Zeile «Animation» im Text-Block, Kapitel 3). Export, Proxy- und Echtzeit-Vorschau rechnen dieselben Zeitfunktionen.
- Export UHD: Auflösung «UHD (3840 × 2160)» im Export-Dialog.
- Lumora-Import: Rubrik «Dateien von LUMORA laden» auf der Startseite (Kapitel 5).
Die Vollversion schaltet alle fünf Plugins ohne Paket frei. Produktnamen und Preise: siehe vrf.ch.
8. Tipps & Hilfe
- Kein Cloud-Ordner: Legen Sie den Projektordner nicht in iCloud Drive, Dropbox, OneDrive oder Google Drive. Sync-Dienste stören den Watchfolder und den Export. Die App warnt bei solchen Ordnern.
- Windows und iPhone-Dateien: Für HEIC-Fotos und HEVC-Videos braucht Windows zwei Erweiterungen aus dem Microsoft Store: «HEIF-Bilderweiterungen» (kostenlos) und «HEVC-Videoerweiterungen» (kostenpflichtig, rund 1 Franken; auf vielen PCs ist die kostenlose Variante «HEVC-Videoerweiterungen vom Gerätehersteller» schon vorhanden). Fehlen sie, meldet die App das an der betroffenen Datei – nach der Installation die Datei erneut importieren.
- Grosse Projekte: Bei über 100 Fotos dauert der Export länger. Lassen Sie das Fenster offen.
- Diagnose: Bei einem Fehler erzeugt «Diagnose» im Menü Hilfe eine Log-Datei mit System- und Renderangaben. Senden Sie sie mit Ihrer Frage an den Support. [BITTE PRÜFEN: Menüpfad Diagnose]
- Keine Datenübertragung: Lumora Motion arbeitet vollständig lokal und sendet keine Daten.
Fragen und Support: info@ortegamedia.ch. Nennen Sie bitte die Versionsnummer aus der Fusszeile.
9. Webversion (Lumora Motion Online)
Lumora Motion gibt es auch im Browser: Lumora Motion Online auf vrf.ch. Dieselbe Oberfläche, dieselbe Vorschau, derselbe Film – ohne Installation, auf Mac, Windows und iPad.
- Ihre Dateien bleiben bei Ihnen. Fotos, Videos und Musik werden nicht hochgeladen. Der Browser rechnet den Film auf Ihrem Gerät und speichert das Projekt in seinem eigenen Speicher; die fertige MP4 laden Sie herunter.
- Jahreszugang. Lumora Motion Online ist ein eigenes Produkt (12 Monate ab Zahlung, im Kundenkonto auf vrf.ch). Mit gültigem Zugang haben Sie den vollen Umfang inklusive aller Plugins. Ohne Zugang läuft die Webversion im Testmodus: alles ausprobieren, exportieren mit Wasserzeichen.
- Browser. Chrome und Edge (aktuell) sind erste Wahl – hier wird der Film direkt in eine Datei geschrieben. Safari funktioniert ohne «Blockierungsmodus»; Firefox exportiert den Ton als Opus statt AAC. Lassen Sie den Tab während des Exports sichtbar.
- Was anders ist als in der Desktop-App. Es gibt keinen Projektordner und keinen Watchfolder: Dateien wählen Sie mit «Fotos und Videos wählen» oder per Ziehen ins Fenster (Chrome/Edge auch ganze Ordner). Keine Proxy-Vorschau «Render (exakt)» – die Echtzeit-Vorschau ist der einzige Modus. Kein UHD, kein Lumora-Import, keine Pakete oder Lizenzdateien (der Zugang kommt aus dem Konto). HEIC-Fotos liest nur Safari; sonst bitte als JPEG sichern.
- Projekte tauschen. «Speichern» lädt eine .lumo-Datei herunter, «Öffnen» liest sie – auch Projekte der Desktop-App. Die Medien werden über ihre Dateinamen erkannt.
Die Kapitel 2 bis 6 gelten für die Webversion unverändert; Kapitel 5 und 7 betreffen nur die Desktop-App.
